KUNSTHAUS NEXUS
Zentrum Zeitgenössischer Musik - Am Postplatz 1 - 5760 Saalfelden
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Saint Jaques - Pilgern auf Französisch
Frankreich 2005, Regie: Coline Serreau, Darsteller: Muriel Robin, Artus de Penguern, Jean-Pierre Darroussin u.a., Dauer: 103 min, Franz. Original m. Untertitel
Clara, Claude und Pierre sind entsetzt: Das Erbe ihrer Mutter wird erst ausbezahlt, wenn sie sich zusammen als Pilger auf den Weg nach Santiago de Compostela machen. Schlimmeres können sich die drei kaum vorstellen, denn erstens können sie sich gegenseitig nicht riechen und zweitens geht ihnen wandern grundsätzlich gegen den Strich. Doch das Geld können alle gut gebrauchen.
So schliessen sie sich einer illustren Reisegruppe an und stellen fest, dass sie nicht die einzigen widerwilligen Teilnehmer sind. Reiseleiter Guys Fernbeziehung steht kurz vor dem Kollaps, der junge Araber Saïd ist bloss der Liebe wegen hier und sein unbedarfter Cousin im Schlepptau wähnt sich auf dem Weg nach Mekka. Von Gruppendynamik keine Spur und alle haben sie viel zu viel Gepäck.
Aber kalte Duschen und Blasen an den Füssen fördern das Gruppengefühl. Der Weg nach Santiago de Compostela ist lang und die Reise dahin voller Überraschungen, Einsichten und harten Betten.
Eintritt: Erwachsene € 7,- Jugend € 5,-
Tag
Datum
Uhrzeit
Donnerstag
08.05.2008
20:00 Uhr
Liebesleben
Deutschland, 2005, Regie: Maria Schrader; Darsteller: Netta Garti, Rade Sherbedgia, Tovah Feldshuh; Dauer: 114 min
Eigentlich hat Jara alles: Sie ist glücklich verheiratet, hat beste Aussichten auf eine Karriere an der Universität, lebt in einer schönen Wohnung und kann sich auf ihre Familie verlassen, die trotz einiger Schwierigkeiten zusammenhält. Doch als sie dem viele Jahre älteren Arie begegnet, einem Freund ihres Vaters, gerät ihre heile Welt vollkommen aus den Fugen: Sie verfällt seiner faszinierenden erotischen und widersprüchlichen Anziehungskraft. Neugierig und lebenshungrig wirft sie sich in den Strudel einer amour fou, die alle Dämme ihrer bisherigen Existenz niederreißt. Dabei erkennt sie nicht nur, dass ihre Eltern ein Geheimnis hüten, zu dem Arie der Schlüssel ist. Sondern auch, dass keine Liebe, kein Mann allein ihr Leben bestimmen dürfen...
Eintritt: Erwachsene € 7,- Jugend € 5,-
Tag
Datum
Uhrzeit
Donnerstag
15.05.2008
20:00 Uhr
Schmetterling und Taucherglocke - Le scaphandre et le papillon
USA / F, 2007, Regie: Julian Schnabl; Darsteller: Mathieu Amalric, Emmanuelle Seigner, Max v. Sydow; Dauer: 112 min.; Französisch Original m. Untertitel
Die Verfilmung der Autobiographie des am Locked-In-Syndrom erkrankten ehemaligen französischen Elle-Chefredakteurs Jean-Dominique Bauby (in Deutschland und Österreich bislang über 350.000 verkaufte Exemplare). Der Film erzählt in atemberaubenden Bildern die zutiefst bewegende Lebens- und Leidensgeschichte von Bauby, der 1995 im Alter von 42 Jahren aus heiterem Himmel durch einen Schlaganfall aus seinem gewohnten Leben, mit all seinem Glamour und Style, gerissen wird. Bauby kann fortan nur noch das linke Auge bewegen, ist Gefangener in seinem eigenen Körper.
Mit dem Blinzeln seines Auges diktiert Bauby seine Memoiren und lässt darin nicht nur sein Leben Revue passieren, sondern auch ganze Gedankenwelten entstehen, die ihn erkennen lassen: Glück bedeutet zu realisieren, dass man liebt und geliebt wird.
Eintritt: Erwachsene € 7,- Jugend € 5,-
Tag
Datum
Uhrzeit
Donnerstag
22.05.2008
20:00 Uhr
Als das Meer verschwand - In my father`s Den
Neuseeland, 2006; Regie: Brad McGann; Darsteller: Matthew Macfadyen, Miranda Otto, Emily Barclay u.a.; Dauer: 128 min; Englisch Original m. Untertitel
Der erfahrene und in der Welt herumgekommene Kriegsfotograf Paul kehrt nach dem Tod seines Vaters in sein Heimatdorf in Neuseeland zurück. Dort wird er mit gemischten Gefühlen von seiner Familie und den ehemaligen Freunden empfangen und mit einer Vergangenheit konfrontiert, die er 17 Jahre lang verdrängt hat. Celia, die 16jährige Tochter seiner Ex-Freundin, sucht die Nähe zu Paul, der für sie Freiheit, Wagemut und Individualität verkörpert.
Wie Paul seinerzeit, zieht auch Celia sich gerne in die Hütte von Pauls Vater zurück, um sich dort in ein Leben außerhalb der provinziellen Enge hineinzuträumen. Zwischen Celia und Paul entwickelt sich eine außergewöhnliche Beziehung, die von deren Umfeld mit Argwohn und Misstrauen beäugt wird. Als Celia plötzlich verschwindet, wird Paul zum Hauptverdächtigen.
Po, der Pandabär träumt davon, ein grosser Kung-Fu-Held zu sein um sein friedliches Tal gegen einen bösen Eindringling zu verteidigen-doch dazu muss er erst Kung-Fu lernen.